Am vergangenen Sontag musste die TSG trotz Führung und voller Kontrolle über das Spielgeschehen die zweite Niederlage in Folge einstecken. Chancen zum vorentscheidenden 2:0 ließen die Worfelder dabei gleich mehrfach liegen, ehe in der Hintermannschaft folgenschwere Fehler gemacht wurden, die die SKG stärkten. Die Hausherren waren von der ersten Spielminute an das tonangebende Team und verlagerten das Spielgeschehen meist in die Spielhälfte der Walldorfer. Chancen blieben in der Anfangsphase auf beiden Seiten weitestgehend aus. Erst wenige Augenblicke vor der Halbzeitpause war es dann soweit: Die TSG spielte über den linken Flügel und fand im Strafraum George Stefanescu, der aus gut elf Metern flach zur Führung einschieben konnte (41.). Aufgrund der Spielanteile ging die knappe Halbzeitführung für die TSG in Ordnung, die Gäste konnten sich bis zum Halbzeitpfiff noch keine echten Tormöglichkeiten erarbeiten. In Halbzeit zwei war die TSG weiterhin die bessere Mannschaft, allerdings ergaben sich nun mehr Räume um die Gäste aus Walldorf auszukontern und die Führung auszubauen. Moritz Michl lief nach einem Fehlpass der SKG allein auf das Tor der Walldorfer zu und verpasste es das 2:0 zu erzielen. Sein Schuss prallte an den rechten Pfosten. Nur wenige Augenblicke später lief Stefanescu ebenfalls alleine auf den Schlussmann der Gäste zu und verpasste den Zeitpunkt zum Torabschluss und prallte mit dem Torhüter zusammen. Für beide Spieler ging es nach kurzer Behandlungspause jedoch weiter. In den kommenden Minuten brachte sich die TSG dann um den Lohn für ein gutes Spiel. Nach einem Zweikampf vernahm ein Verteidiger der TSG fälschlicherweise einen Pfiff des Schiedsrichters und nahm daraufhin den Ball im eigenen Strafraum in die Hand. Erst jetzt ertönte tatsächlich ein Pfiff und es gab Handelfmeter für die Gäste, der zum 1:1 führte (70.). Die TSG war nach diesem Strafstoß völlig von der Rolle während die Walldorfer neue Hoffnung schöpften. Nur drei Minuten später trafen die Gäste nach einem Konter zur 1:2-Führung, die sie bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand gaben.

Nach 90 Minuten musste die TSG eine weitere völlig unnötige Niederlage verbuchen. Positiv war jedoch, dass auch nach sechs Spieltagen keine Mannschaft ähnlich spielstark wie die TSG ist. Diese Stärke muss in Zukunft allerdings in Punkte umgemünzt werden.

Am kommenden Sonntag sind die Worfelder um 15:00 zu Gast beim Absteiger Genclerbirligi Bischofsheim, mit einem Sieg könnte man sich weiterhin oben festsetzen. Die zweite Mannschaft trifft zur gleichen Zeit in einem Auswärtsspiel auf den FC Leheim.