Die TSG verlor am vergangenen Sonntag unglücklich gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg und muss sich wohl oder übel aus dem Rennen um die ersten beiden Plätze verabschieden. Im ersten Spielabschnitt überließ die TSG den Gastgebern den Ball und agierte zu passiv. Trotz mehr Spielanteilen kamen die Rüsselsheimer nur selten zu großen Tormöglichkeiten, nach einem Freistoß trafen die Gastgeber die Querlatte. In der Folge kam auch die TSG zur ersten sehr guten Gelegenheit, die Moritz Michl mit einem Schuss an den Pfosten ausließ. Im direkten Gegenzug gingen die Rüsselsheimer dann in Führung. Ein Freistoß auf Höhe des Strafraums an der rechten Seitenauslinie wurde durch den starken wind scharf und schlug direkt im Tor der TSG ein (20.). Kurz darauf bot sich die Chance für George Stefanescu den Ausgleich zu markieren, doch auch bei seinem Abschluss prallte der Ball vom Pfosten ab.  Kurz vor der Halbzeitpause gingen die Gastgeber mit 2:0 in Führung, nachdem Lukas Beylschmidt eine flache Hereingabe nur noch ins eigene Tor abwehren konnte (37.). In der zweiten Halbzeit zeigte die TSG ein ganz anderes Gesicht, Aggressivität und Einsatzbereitschaft stimmten nun, kaum war angepfiffen, da hatte Stefanescu die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch wieder verhinderte der Pfosten den Treffer für die TSG. Noch bitterer kam es im direkten Gegenzug, denn die Rüsselsheimer stellten prompt auf 3:0.  Die TSG kam allerdings nochmal zurück: David Tessmer und Tobias Langendorf erzielten die Treffer zum 3:2 binnen zwei Minuten und stellten den Anschluss wieder her. In diesen Minuten machte die TSG den Gastgebern mächtig Druck und ließ diese kaum mehr aus der eigenen Spielhälfte. Mittlerweile hatte sich die auch TSG ein deutliches Chancenplus erspielt und konnte durch Stefanescu zum 3:3 ausgleichen. Weitere Chancen das Siel noch ganz zu drehen sollten folgen: David Tessmer traf per Kopfball den Pfosten und Michl scheiterte freistehend am Torhüter der Rüsselsheimer. Die Gastgeber beschränkten sich aufs Kontern und konnten sich kurz vor Spielende die Punkte sichern. Nach einem Schuss an die Querlatte prallte der Ball auf die Torlinie und wurde von dort aus Abseitsverdächtiger Position per Fallrückzieher in das Netz der TSG befördert (87.) Die TSG verliert damit erstmals seit dem 16. September des vergangenen Jahres wieder ein Spiel, die Art und Weise wie man verloren hat war jedoch unnötig und an einer schwachen ersten Halbzeit festzumachen.

Am kommenden Sonntag steigt das Derby zwischen der TSG und dem SV Klein-Gerau auf dem Sportgelände in Worfelden. Um 15:00 Uhr will die TSG wieder dreifach Punkten um die Niederlage gegen Türk Gücü halbwegs vergessen zu machen.